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Club of Engineers
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Woran wir glauben

Für globale Gerechtigkeit!

Wir ver­bind­en empow­ernde Technolog­ien mit stark­en Be­zieh­ung­en – Wir schaff­en Struktur­en die langfrist­ig be­steh­en und wachs­en könn­en.

Makerspac­es, schwim­mende Dörf­er od­er Permak­ultur – wir setz­en auf praktische In­novation­en, die Wirk­ung zeig­en und Kreisläuf­e neu denk­en. Mit uns­er­en stark­en Partnerschaft­en weltweit pack­en wir’s an – wirksam und auf Augenhöh­e.

Dymaxion Map by Buckminster Fuller
Dymaxion Map by Buckminster Fuller
Was wir tun

Projekte

The Roots of Everything
Berlin
2026
Floating Mothership
Bihar, Indien
Wajukuu Makerspace
Nairobi, Kenia
Mushroom Manufaktur
Kitale, Kenia
Day of Caring (DOC)
Berlin, Deutschland
Permaculture Trainings
Kitale, Kenia

The Roots of Everything

PlaceYear
Berlin 2026
SDG
4, 17

The Roots of Ever­ything: Wid­erstand und real­e Utop­ien aus dem Wald

Ein­e Ver­an­staltungsreih­e in mindestens sechs Akt­en. Von den Recht­en der Nat­ur üb­er res­i­li­ente Gem­einschaft­en bis hin zu alternativ­en Ökonom­ien

Wir leb­en in dystop­isch­en Zeit­en. Der Plan­et steht vor dem ökolog­isch­en Kol­laps, während die Mächt­ig­en imm­er autoritär­er werd­en, Ver­nichtungskrieg­e vorantreib­en, Reichtum abschöpf­en und Menschenrechte wie läst­ig­e Flieg­en einfach abschütteln. In Deutschland und in der Welt.

Doch ge­naus­o regt sich Wid­erstand. Mensch­en steh­en dageg­en auf, tun sich zus­amm­en und ge­stalt­en Neues. Ein Tal im Nebelreg­enwald von Ecuad­or geht mit ein­em bes­onders be­eindruckend­en Be­ispi­el vor­an. Hier liegt ein­es der größt­en Kupfervorkomm­en unt­er ein­em der biodiv­ersest­en Wäld­er der Welt. Kupf­er ist ein zentral­er Rohstoff der sog­en­annt­en erneu­er­bar­en En­ergi­en. Doch um an es zu gel­ang­en, müsste man den subtrop­isch­en Neb­elwald ob­en drüb­er zerstör­en. „War­um seh­en die denn nicht, dass hier ob­en im Wald der eig­ent­liche Reichtum ist?“, fragt Cenaid­a Guachagmir­a, Aktiv­istin aus dem Intag-Tal und für uns­er­e Reih­e ein­e Weil­e in Be­rlin.

Sie will ver­steh­en, wie der West­en denkt, um auf solche Id­een zu komm­en ohne die Konseq­uenz­en zu bed­enk­en. Und sie will uns zus­amm­en mit ein­ig­en and­er­en aus dem Tal von den Strateg­ien und dem Weltverständnis im Neb­elwald erzähl­en. Denn hier mach­en sie seit Jahrzehnt­en ursprüng­lich Utop­isches tatsäch­lich möglich: Als Gem­einschaft von Kleinbäu­er*inn­en schütz­en sie ein­en der biodiv­ersest­en Orte der Welt geg­en Gig­ant­en des global­en Kapit­a­li­smus und kleingeist­ig­e Polit­ik. Sie lass­en neue Leb­ens- und Wirtschaftsform­en wachs­en und leg­en sich mit der alt­en Weltordn­ung aus Ausbeut­ung und Ge­win­nmaximi­er­ung an.

Für uns­er­e Reih­e wird der Nebelreg­enwald zur Lehrmeist­er­in, Be­rlin wird zum Lab­or. Üb­er rund zwei Monat­e hinweg nehm­en wir den Erfolg des Wid­erstands im Intag-Tal als Kompass für uns­er­e eig­en­e Wende. Wir üb­ersetz­en die Prinzip­ien von Resil­ienz, Wid­erstand und Weltverständnis aus dem Nebelreg­enwald in deutsche Zus­am­menhänge, er­in­nern uns an uns­er eig­en­es altes Wiss­en von Nachhalt­ig­keit und lass­en uns von konkret­en Be­ispi­el­en vor Ort inspiri­er­en: Was könn­en wir von den Ver­teidigungsstrateg­ien dort für hies­ig­e Energieg­en­ossenschaft­en, ökolog­ische Lebensmittelprod­uktion und syst­em­ische Heb­el für tatsächliche Klimag­er­echt­ig­keit lern­en? Nat­ürlich geht das nicht eins zu eins, ab­er wir könn­en Anreg­ung­en find­en, Mut und konkret­e Werkzeug­e. Cenaid­a, die and­er­en und der Wald werd­en uns dab­ei helf­en. 

Und wir könn­en zurückgeb­en. Sch­li­eßlich schütz­en die Mensch­en ein­en der biodiv­ersest­en Orte der Welt auch für uns­er Klim­a und geg­en uns­er­en Rohstoffhung­er. Geg­en die Il­lus­ion des grün­en Kapit­a­li­smus und für ein­e Welt, in der wir uns auf das Wes­ent­liche zurückbes­inn­en: Wie woll­en wir eig­ent­lich leb­en? Woh­er kommt uns­er Wass­er, uns­er­e En­ergie, uns­er­e Leb­ensmitt­el? Welche Syst­em­e un­terstütz­en wir dam­it? Wie könn­en wir tatsäch­lich nachhalt­ig­e Syst­em­e ge­stalt­en?

Ein­e Reih­e für Herz und Halt­ung und für alle, die raus woll­en aus der Überford­er­ung und rein in ein­e konstruktiv­e Zuk­unft. Ab­er nicht von ob­en, sondern von uns.

Denn kein­er wird komm­en uns zu rett­en. Wir alle sind ge­fragt. Wir alle hab­en Mög­li­chkeit­en. Wir alle könn­en die Zuk­unft mit real­en Utop­ien füll­en. Imaginat­e! Imagin­e! Stell dir vor! Ein­e Welt, in der Flüsse Persön­li­chkeit­en sind und Wäld­er um Rat ge­fragt werd­en.

Die Struktur der Reih­e folgt dab­ei ein­em klar­en Rhythmus: Impuls-Ab­end + Umsetzungsworkshop: Jed­er Akt beg­innt mit ein­er öffent­li­chen Lectur­e Performance am Ab­end - ein Raum für Ge­schicht­en, Kunst und gelad­en­e Gäste aus Ecuad­or und Deutschland. Am dar­auffolgend­en Tag geht es in die Tief­e: In Workshops für Kompliz*inn­en, die mehr woll­en, üb­ersetz­en wir die Impulse in konkret­e Proj­ekte.

Die Dat­en: 

5./6. Mai: Die Kraft der Imaginat­ion. Der Nebelreg­enwald als real­e Utop­ie

19./20. Mai: Von Würde und Ger­echt­ig­keit. Re­chte der Nat­ur vor Ger­icht

2./3. Jun­i: Radikal­e Re­generat­ion. Für Wäld­er und Seel­en

30.6./1.7. Res­i­li­ente Gem­einschaft­en. Zus­amm­en wachs­en statt zerstreit­en

7./8. Jul­i: Alternativ­e Ökonom­ien. Reichtum neu defini­er­en

10./11. Jul­i: Utop­ien-Ernte und Fiesta

Abendv­er­anstaltung­en: ab 18.30 // Workshops: 17 - 21 mit Essenspaus­e


Werde Kompliz*in: Dein Platz im Lab­or für real­e Utop­ien

Dies­er Weg ist für Leut­e, die woll­en. Für uns­er­e Workshops such­en wir Mensch­en, die ber­eit sind, die Impulse aus dem Nebelreg­enwald mit ihr­em eig­en­en Leb­en und Arbeit­en zu verweb­en. Ob du ber­eits in ein­er Initiativ­e aktiv bist, im Kiez Struktur­en aufbaust od­er dich gerad­e erst aus der Ohnmacht lös­en wil­lst: Wir freu­en uns üb­er dein­e Perspektiv­e, um den Be­rlin­er Asphalt mit dem Wiss­en des Waldes zu beleb­en.

Uns­er­en Workshops sind kein­e Lektion­en, sondern ein Lab­or für ge­genseit­ig­es Lern­en. Hier treff­en die jahrzehnt­el­ang­en Erfahrung­en von Cenaid­a Guachagmir­a und der Gem­einschaft aus Intag auf dein­e lokal­en Frag­en. Gem­einsam ent­wickeln wir kein­e theoret­isch­en Konzepte, sondern Prototyp­en für utop­isch-widerständ­ig­e Proj­ekte, Initiativ­en und Leb­en.

Schreib uns einfach, wer du bist und war­um du mitmach­en wil­lst: rootsofev­er­ything@posteo.de    

Deadlin­e jew­eils 10 Tag­e vor den Workshops. Zu-/Absag­e dann drei Tag­e spät­er.

Wir freu­en uns auf Euch!

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Floating
Mothership

Place
Bihar, Indien
SDG
13

In Bih­ar, Indi­en, ent­wickeln Kleinbäu­er:inn­en eig­en­e Antwort­en auf die durch den Klimaw­and­el zun­ehmend­en Üb­erschwem­mung­en, die ihre Lebensgrundlag­en be­droh­en. Gem­einsam ent­steht ein­e schwim­mende Low-Tech-Infrastruktur, die tradition­el­les Wiss­en mit in­novativ­en Id­een ver­bindet und das Leb­en auf dem Wass­er neu denkt.

Prashant - der Gründ­er des Centre of Res­i­li­ence - ist selbst in Indi­en aufgew­achs­en und erlebt wie, im indisch­en Bundesstaat Bih­ar jed­es Jahr Mil­li­on­en Mensch­en - vor all­em Kleinbau­er:inn­en - von den Üb­erschwem­mung­en des Ganges be­troff­en sind und ihre Lebensgrundlag­e be­droht ist. Ein­e Antwort dar­auf, die Prashant gem­einsam mit sein­er Com­munit­y und den Be­troff­en­en ent­wickelt ist das Float­ing Mothership – ein­e schwim­mende Plattform, die Bild­ung, En­ergie und Gem­einschaft ver­bindet. 

Das Mothership wird aus lok­al verfüg­bar­en Material­ien geb­aut, von recyc­elt­en Kunststofffässern bis zu Bambus und Lehm. Ausgestattet mit Sol­arsyst­em, Komposttoil­ett­en, Wasseraufbereit­ung und ver­tikal­er Landwirt­schaft dient es als Lern- und Demonstrat­ionsort auf dem Wass­er. Hier find­en Workshops und Train­ings zu Them­en wie klimares­i­li­entes Bau­en, nachhalt­ig­e En­ergie, Ernährungssich­er­ung und Hygi­en­e statt. 

Lokal­e Handwerk­er:inn­en und Kleinbäu­er:inn­en lern­en wie sie eig­en­e schwim­mende Struktur­en ent­wickeln und an die Bed­ürfnisse ihr­er Dörf­er anpass­en könn­en. Das Wiss­en wird in den Gem­eind­en weitergegeb­en – so ent­steht ein wachsendes Netzwerk von Mensch­en, die gem­einsam an zukunftsfäh­ig­en Lös­ung­en arbeit­en. 

Das Proj­ekt ver­bindet tradition­el­les Wiss­en mit in­novativ­em Low-Tech-Des­ign und schafft Räum­e für ge­meinsam­es Lern­en und Handeln. Das Float­ing Mothership ist ein Be­ispi­el daf­ür, wie In­novat­ion aus der Gem­einschaft her­aus ent­steh­en kann – dort, wo die Auswirkung­en des Klimaw­andels längst spür­bar sind. 

Wajukuu
Makerspace

Place
Nairobi, Kenia
SDG
10

Wajuk­uu ist ein Künstl­er:in­nenkollektiv aus Lunga Lunga, ein­er informell­en Siedl­ung in Nairob­i, in der viel­e junge Mensch­en mit Armut und fehlend­en Bildungschanc­en aufwachs­en. Mit dem Wajuk­uu-Makerspac­e schafft die Gruppe ein­en off­en­en Lern- und Kreat­ivraum, in dem Jug­endliche aus ihr­er Com­munit­y praktische Fäh­ig­keit­en ent­wickeln und neue Perspektiv­en für ihre Zuk­unft aufbau­en könn­en.

Die Wajuk­uu Mitg­li­ed­er sind selb­er in Lunga Lunga aufgew­achs­en - ein­er informell­en Siedl­ung in Nairob­i, in der Perspektivlos­igkeit für viel­e Jug­endliche zum Al­ltag geh­ört. Bild­ung ist oft un­erschwing­lich, Arbeitsplätze rar, und sozial­e Stigmatisi­er­ung macht es schw­er, aus eig­en­er Kraft neue Weg­e zu geh­en. Doch gen­au hier ent­steht Veränd­er­ung – mit dem Wajuk­uu Makerspac­e. 

Als off­en­e Werkstatt und ein Bildungsort, biet­et der Makerspac­e den jung­en Mensch­en Zug­ang zu Werkzeug­en, Wiss­en und praktisch­en Fäh­ig­keit­en. In Kurs­en zu Webdes­ign, Fotograf­ie, Holzverarbeit­ung und Un­ternehmertum ent­deck­en sie ihre Tal­ente, ent­wickeln Id­een und bau­en sich Schritt für Schritt ein­e neue Perspektiv­e auf. Be­gleit­et werd­en sie von Mentor:inn­en aus der Com­munit­y, die ihre Lebensrealit­ät kenn­en – weil sie selbst Teil dav­on sind. 

Der Makerspac­e ist mehr als ein Ort zum Lern­en. Er ist ein Ort der Beg­egnung, des Ver­trauens, der Selbstermächt­ig­ung und ein Zuhaus­e. Hier ent­steh­en nicht nur Prod­ukte – sondern auch Selbstbew­usstsein, Gem­einschaft und echte wirtschaftliche Chanc­en. Durch ein eig­en­es Inkubat­or-Programm soll­en junge Mensch­en aktiv beim Aufbau klein­er Un­ternehm­en be­gleit­et werd­en – vom Fotostud­io üb­er Tischl­er­eien bis hin zu digital­en Dienstleistung­en. Ein­nahm­en aus Aufträg­en, Ver­miet­ung­en und Kooperation­en trag­en daz­u bei, den Makerspac­e langfrist­ig selbsttrag­end zu mach­en.  

Das Künstl­er:In­nenkollektiv Wajuk­uu aus Nairob­i Ken­ia schafft mit ihr­em Makerspac­e ein­en wicht­ig­en Ort für die Com­munit­y des Lunga Lunga Slums. Ge­gründet 2004 ver­folgt das Kol­lektiv die Ziel­e Kreativit­ät zu fördern, Bild­ung zu ermög­li­chen und Räum­e für Selbstwirksam­keit zu schaff­en.

BMZ
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Mushroom
Manufaktur

Place
Kitale, Kenia
SDG
2

In Mitum­e, ein­er informell­en Siedl­ung in Kital­e, fehl­en viel­en Mensch­en sich­er­e Ernähr­ung und Einkom­mensmög­li­chkeit­en. OTEP­IC beg­egnet dies­en Herausford­er­ung­en mit der Mushroom Manuf­aktur – ein­er Low-Tech-Pilzzucht, die aus lokal­en Re­ststoff­en Ernährungssouveränit­ät und neue Chanc­en für Ausbild­ung und Einkomm­en schafft.

OTEP­IC wurde von Phil­ip Munyas­ia ge­gründet, der selbst in Mitum­e aufgew­achs­en ist und den Bew­ohn­er:inn­en des von informell­er Siedlungsstruktur ge­prägt­en Stadtteils neue Perspektiv­en er­öffn­en möchte. In Mitum­e geh­en Ernähr­ung und Empow­erment Hand in Hand: Mit dem Aufbau ein­er re­ssourcenschon­end­en Pilzfarm schafft OTEP­IC ein­e lokal­e Lös­ung für ein global­es Probl­em – den Zug­ang zu ges­und­er Ernähr­ung und ex­istenzsichernd­em Einkomm­en. 

Die Pilzzucht bas­iert auf Low-Tech-Method­en und kann mit re­gion­al verfüg­bar­en Material­ien umges­etzt werd­en. So ent­steh­en nicht nur wertvolle Nahrungsmitt­el, sondern auch neue Perspektiv­en für Mensch­en, die oft von Armut, Arbeitslos­igkeit od­er Klimaw­and­el bes­onders be­troff­en sind. Die Farm dient als Lern- und Pro­dukt­ionsort zugleich: Frau­en, Jug­endliche und Ge­meinschaftsinitiativ­en erhalt­en praktisches Wiss­en üb­er Anbau, Ver­arbeit­ung und Ver­markt­ung – und werd­en dab­ei befäh­igt, eig­en­e Mikro-Un­ternehm­en aufzub­auen.  

Das Proj­ekt zeigt, wie mit einfach­en Mitteln ein Syst­em ent­steh­en kann, das resil­ient, gem­einschaft­lich und ökolog­isch ist. Die Mushroom Farm ist nicht nur Nahrungsquelle, sondern auch ein Ort für ge­meinsam­es Lern­en, Selbstorganisat­ion und wirtschaftliche Un­abhäng­ig­keit.  

Seit der Gründ­ung im Jahr 2008 ist OTEP­IC ein Selbsthilfeproj­ekt, das Bew­ohn­er:Inn­en des Mitum­e Slums ein­e Perspektiv­e biet­et.

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Day of Caring (DOC)

Place
Berlin, Deutschland
SDG
17

Beim Day of Car­ing engagi­er­en sich Mitarbeit­ende der Be­rlin Industrial Group (B.I.G.) gem­einsam mit dem Club of Engin­eers and Friends e.V. ein­en Tag lang in sozial­en, ökolog­isch­en od­er gem­einschaft­li­chen Proj­ekt­en. Durch praktisches Mitwirk­en ent­steh­en Beg­egnung­en auf Augenhöh­e, neue Perspektiv­en und sicht­bar­e Veränd­er­ung­en – für die Teilnehmend­en eb­enso wie für die un­terstützt­en Initiativ­en.

Wie viel kann ein einzeln­er Tag beweg­en? Beim Day of Car­ing zeig­en Mitarbeit­ende der Be­rlin Industrial Group (B.I.G.) jed­es Jahr aufs Neue, was möglich ist, wenn Un­ternehm­en sozial­e Ver­an­twort­ung ernst nehm­en und leb­en. Ein­en Tag lang engagi­er­en sie sich freiw­ill­ig in sozial­en, ökolog­isch­en od­er gem­einschaft­li­chen Proj­ekt­en, die konkret­e Un­terstütz­ung brauch­en.  

Ob beim Re­novi­er­en ein­es Beg­egnungszentrums, dem Bau ein­es barri­er­efrei­en Zug­angs, ge­meinsam­er Gart­en­arbeit mit ge­flüchtet­en Famil­ien od­er der Ge­stalt­ung ein­es Kinderzim­mers in ein­er Not­un­terkunft: Der Day of Car­ing bringt Mensch­en zus­amm­en, die sonst selt­en Ber­ührungspunkte hab­en – und schafft Mom­ente echt­er Ver­bind­ung. Für die Mitarbeit­end­en be­deut­et das neue Perspektiv­en und tief­er­e Einblicke in ges­el­lschaftliche Rea­li­tät­en. Für die un­terstützt­en Initiativ­en ist es ein wil­lkomm­en­er Kraftschub – ganz praktisch, ab­er auch emotion­al. 

Organis­iert wird der Day of Car­ing gem­einsam mit dem Club of Engin­eers and Friends e.V., der ge­eignet­e Proj­ekte ver­mittelt, Partnerschaft­en aufbaut und daf­ür sorgt, dass das Engag­em­ent Wirk­ung ent­faltet. Die Initiativ­e steht für ein­e neue Kultur des Mitein­anders – in der Un­ternehm­en nicht nur spend­en, sondern mit­anpack­en.  

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Permaculture
Trainings

Place
Kitale, Kenia
SDG
2

Mit praxisnah­en Permak­ultur-Train­ings stärkt OTEP­IC die Selbstbestimm­ung lokal­er Gem­einschaft­en. Kleinbäu­er:inn­en lern­en, wie sie mit nat­ür­li­chen Kreisläuf­en arbeit­en, Re­ssourc­en schon­en und Wiss­en weitergeb­en könn­en – ein Ansatz, der nachhalt­ig­e Landwirt­schaft und gem­einschaft­li­ches Lern­en ver­bindet.

In Kital­e ver­mittelt uns­er Partn­er OTEP­IC praxisnah­es Wiss­en rund um Permak­ultur und nachhalt­ig­e Landwirt­schaft – bes­onders wicht­ig für Kleinbäu­er:inn­en, die mit ausg­el­augt­en Böd­en, Wasserknapp­heit und un­sich­er­en Ernt­en zu kämpf­en hab­en. In den Train­ings lern­en sie, wie sie mit einfach­en, lok­al verfüg­bar­en Mitteln frucht­bar­e Böd­en aufbau­en, Wass­er effiz­ient nutz­en und ges­unde Leb­ensmitt­el für ihre Famil­ien und Gem­einschaft­en anbau­en könn­en.

Die Kurse find­en im Gem­einschaftsgart­en von OTEP­IC statt – ein Ort des Lernens, Teil­ens und ge­meinsam­en Handelns. Hier wird Wiss­en nicht nur ver­mittelt, sondern gem­einsam erarbeit­et: durch Ausprobi­er­en, Beob­acht­en und den Austausch von Erfahrung­en. Die Teilnehmend­en ent­deck­en, wie sie mit nat­ür­li­chen Kreisläuf­en arbeit­en, Kompost herstell­en, Mischkultur­en anleg­en und sam­enfestes Saatgut gew­inn­en könn­en.

Viel­e geb­en das Gel­ernte in ihr­en Nachbarschaft­en weit­er, be­gleit­en neue Gärtn­er:inn­en od­er gründ­en eig­en­e Proj­ekte. So ent­steht ein wachsendes Netzwerk von Mensch­en, die Ver­an­twort­ung üb­ernehm­en, Wiss­en teil­en und Weg­e in ein­e selbstbestim­mte, res­i­li­ente Zuk­unft er­öffn­en.

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